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Ein langer Strand, verletzliche Riesen und Stinkepools – Franzi geht auf Reisen

Ein langer Strand, verletzliche Riesen und Stinkepools

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Ein langer Strand, verletzliche Riesen und Stinkepools

07.04.2017, 17:30 Uhr, Cape Reinga

Von unserem traumhaften Campingplatz in Ahipara, am Anfang des 90 Meilen Strandes, sind wir heute zum Cape Reinga gefahren. Nun kommt die vermutlich überschätzteste und am meisten erwähnte Klugscheißerei zum 90 Mile Beach: Er nur 55 Meilen lang. Die weit wichtigere Information ist: Es macht Spaß, mit dem Auto am Strand lang zu fahren. Es wird offiziell eigentlich nicht empfohlen, man soll sich lieber ein Quad oder einen Offroader mieten. Allermindestens ein Auto mit Allradantrieb. Versteht sich von selbst, dass unser Rusty mit nichts dergleichen ausgestattet ist. Aber Rusty hat das mit Bravour gemeistert, wie sich das jawohl für ein waschechtes Backpackerinnenauto gehört!
Wir haben uns natürlich vorher bei unserem traumhaften Holiday Park über die Tide und einen gut befahrbaren Strandaufgang informiert. Und dort sind wir dann ein bisschen rumgecruist. Der Strand gehört zur Infrastruktur und ist offiziell eine Straße, auf der man 100 kmh fahren darf. Wir haben dabei Videos mit meiner GoPro gemacht, die wir an Rusty angepappt haben. Bisher waren die Bilder der Actioncam leider eher enttäuschend, deshalb mache ich mir keine großen Hoffnungen, dass was schönes bei rumkommt…

Nun habe ich ja bereits unseren traumhaften Campingplatz erwähnt! Da wir die zwei Nächte davor die Zeche geprellt haben und der Campingplatz davor sowieso kostenfrei war, wollten wir uns mal was gönnen. Und der einzige Campingplatz in Ahipara, was in unserem Campingreiseführer als absolut sehenswerte und tragisch unterschätzte Kleinstadt mit Designerhäusern angepriesen wird, ist der Ahipara Holiday Park. Die 20$ haben sich absolut gelohnt: Es gab eine große Küche, einen großen Aufenthaltsraum mit Couchen, einem Fernseher und Tischtennisplatte, warme Duschen, Strom und Licht und einer Waschmaschine! Waschtag!!! Und natürlich Paul. Direkt nach dem Wäsche waschen durfte ich ein Mal an seinem Joint ziehen. Nach einem heftigen Hustenanfall war ich stundenlang high. Währenddessen haben wir Wraps gemacht, waren am 90 Miles Beach spazieren und im City Centre (der Einheimische lachte herzlich, als wir nach dem Weg zum City Centre fragten – kurz später merkten wir, warum…). Paul lud uns auch auf eine Fahrt zum Strand ein, wo wir ganz weit weg und ganz alleine wären… Und auf Wein. Das erste lehnten wir dankend ab, bei dem zweiten war ich natürlich sehr angetan, aber Franzi leider nicht. Am Abend lud mich Franzi dafür auf meine erste Zigarette seit zwei Tagen ein.

Gestern waren wir im Waipoua Forest. Wie schon erwähnt, wollten wir den größten Kauri der Welt „Tane Mahuta“ bestaunen. Ja, ich war bereit zu staunen. Aber der Weg war gesperrt, also bestaunten wir den 2. größten Kauri „Te Matua Ngahere“, die Four Sisters und den 7. größten Kauri – Name vergessen. Wir hatten bereits zwei Mal auf Campingplätzen die Möglichkeit, durch Kauri-Parks zu flanieren. Aber immer nur im Dunkeln, auf der immerwährenden Jagd nach Kiwis. Diesen flugunfähigen, nachtaktiven und eigentlich nicht zum Überleben geeigneten Viechern. Die Leute in Neuseeland haben irgendwie ein Fable für flugunfähige Vögel. Ich weiß gar nicht, warum der Kiwi das Wahrzeichen Neuseelands ist. Man kriegt hier ja nie einen zu sehen! Mir würden da einige sinnvollere Sachen einfallen: Verkehrshütchen, Flip Flops oder wahlweise Gummistiefel, öffentliche Toiletten, Streetart oder David Bowie. Oder wenn es unbedingt ein Tier sein soll, dann halt ein Possum. Die sind überall, wahnsinnig entzückend und können auch nicht fliegen. Genauso wenig wie David Bowie….
Wie dem auch sei. Kauris sind ganz zart besaitete Giganten. Sie sind uralt und riesengroß, aber sehr zerbrechlich. Es kursiert eine Art Baumseuche, von der Kauris ist bedroht sind. Daher muss man sich immer die Schuhe abputzen und desinfizieren, bevor man so einen Wald betritt. Und da zu allem Übel die Wurzeln auch noch sehr empfindlich sind, aber oft über der Erde wachsen, damit man auch schön drauftrampelt, werden Holzstege gebaut, die man nicht verlassen darf. Schon weder so eigenartige, selbstständig nicht überlebensfähige Lebewesen, an die die Neuseeländer_innen ihr Herz hängen.

Besonders schön war der Besuch bei den Ngawha Springs. Für nur 4$ durfte man sich zeitlich unbegrenzt in modderige Stinke-Pools setzen! Aber – heilende Wirkung hin oder her – es war entspannend. Wie in einem handelsüblichen Whirlpool. Durch Schwefel und Mineralien blubbert das Wasser und die Temperaturen liegen zwischen 26 °C und 45 °C. Zusammenfassung: 26 °C sind zu kalt und 45 °C zu heiß. Der Boden der Pools war mal modderig, mal gab es Holzboden. Im vorderen Bereich gab es drei Pools ohne Modder, im hinteren fünf mit heißem Schlamm am Boden. Der Schlamm hatte sämtliche Farben des Modder-Regenbogens: mal grün, mal braun, mal schwarz, aber dafür immer ungut riechend. Meine Mama sagt, dass wir übers Ohr gehauen wurden. Ich sage, meine Mama hat keine Ahnung von unpretentiöser Wellness. Glücklicherweise war es ingesamt recht leer und bei der aktuellen Wetterlage (Nieselregen) genau das richtige. Ich würd das ganz gerne nochmal machen, am liebsten, wenn es dunkel ist. Mein Bikini ist nun sowieso versaut. Er glänzt nun selbst in den mannigfaltigen Farben des Modder-Regenbogens.

Verfasst von Vici Zaziki

Überarbeitet von Franziska von Motz

By | 2017-12-13T13:27:07+00:00 Dezember 11th, 2017|Allgemein|0 Comments

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